VFU @ SHEBoom Festival

Stufenbau Ittigen, Pulverstrasse 8, 3063 Ittigen bei Bern | 8. März 2026

Im Rahmen einer Medienpartnerschaft zwischen dem Verband Frauenunternehmen und dem SHEBoom Festival hatte ich die Gelegenheit, den Anlass vor Ort kennenzulernen und mir ein Bild von der Veranstaltung sowie den Menschen dahinter zu machen.

SHEboom – ein bewusst gestalteter Tag für Frauen, die viel leisten und sich gleichzeitig Zeit nehmen wollen, um innezuhalten, neue Perspektiven zu gewinnen und gestärkt weiterzugehen. So stand es auf der Website – und so hat es sich auch angefühlt.

Die beiden Initiantinnen Celine Widmer und Sandra Rindlisbacher haben einen Tag kreiert, der zahlreiche Frauen in den Stufenbau in Ittigen bei Bern gelockt hat. Und der Name Stufenbau ist Programm: Einige Stufen wollen erklommen werden, um in den Veranstaltungsraum zu gelangen. Gut, dass es auf halber Strecke des langen Treppenwegs bereits eine kleine Erfrischung gab.

Für Inspiration, Denkanstösse und neue Perspektiven sorgten ganz unterschiedliche Persönlichkeiten auf der Bühne:

  • Steffi Buchli sprach in ihrem Vortrag „Let’s change the game“ über Mut, Sichtbarkeit und den Umgang mit Veränderung.
  • Lisa Christ griff mit Humor, Tiefgang und scharfer Beobachtung Themen auf, die viele Frauen kennen, aber selten laut aussprechen. Ihre Spoken Words haben berührt und gleichzeitig zum Lachen gebracht.
  • Amy Donnellon zeigte auf, was wir tun können, wenn der Kopf zwar will, die Energie aber fehlt. Einige ihrer Tipps zum Umgang mit dem inneren Schweinehund werde ich gerne in meinen Alltag integrieren.
  • Jonas Helbling verband Wissenschaft mit Alltag und erklärte, wie Körper, Psyche und moderne Lebenswelten zusammenwirken.

Ein Tipp, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist:
Gib deinem Spiegelbild jeden Morgen ein High Five. Du kannst kurz vor der Berührung deiner gespiegelten Hand stoppen – dann musst du den Spiegel auch nicht ständig putzen.

Neben den Bühnenbeiträgen bot eine kleine Gruppe von Ausstellerinnen zusätzliche Inspiration und Austauschmöglichkeiten. Die Teilnehmerinnen konnten beispielsweise:

  • sich ein Tattoo stechen lassen
  • mehr über Zyklus und Frausein erfahren
  • Handtaschen, Bücher oder Keramik entdecken
  • die Wirkung passender Farben und Frisuren erleben
  • Karten und kleine Geschenke mit viel Bärndütsch kennenlernen

Der Anlass bot viele Gelegenheiten für Gespräche, neue Impulse und Einblicke – und damit auch eine gute Grundlage, um mögliche Anknüpfungspunkte für eine weitere Zusammenarbeit im Rahmen unserer Medienpartnerschaft zu prüfen.

Fotos & Text: Christine Abbühl